Fight Fast Fashion – Wir bauen einen Kleiderberg

Greenpeace Göttingen protestiert mit einer Kleiderstatue aus Klamottenmüll!

rund einen Monat vor der Black Week, in der Fast-Fashion-Konzerne mit Rabattaktionen zum Massenkonsum aufrufen, protestiert Greenpeace Göttingen für ein Anti-Fast-Fashion-Gesetz nach französischem Vorbild. Mit einer fünf Meter hohen Kunstinstallation aus Textilabfällen machen die Umweltschützenden auf Umweltschäden durch immer schnellere Zyklen von Billigmode aufmerksam. Die Installation, nach einem Entwurf von der Künstlerin Emanuele Jane Morelli, besteht aus Textilien, die Greenpeace aus den Müllbergen des Kantamanto-Markts von Accra in Ghana gesammelt hat. Dort führen aussortierte Altkleider, auch aus Deutschland, zu einer massiven Umweltverschmutzung. Die Modeindustrie produziert immer mehr Kleidung – und hinterlässt weltweit immer größere Müllberge. Am 22. Oktober veröffentlichte Greenpeace ein Rechtsgutachten, das zeigt: Ein Gesetz gegen Wegwerfmode ist auch in Deutschland rechtlich möglich.

Am Donnerstag, den 30.10. 15-18h

auf dem Bahnhofsvorplatz